Haut & Kollagen
Hautgesundheit beginnt von innen — warum Kollagen ab 25 abnimmt
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Was ist Kollagen?
Kollagen ist das häufigste Protein im menschlichen Körper und macht etwa 30 % des gesamten Proteingehalts aus. Es bildet das strukturelle Gerüst für Haut, Gelenke, Knochen, Sehnen und Blutgefäße.
In der Haut ist Kollagen für Festigkeit und Elastizität verantwortlich. Es bildet ein dichtes Netzwerk in der Dermis (Lederhaut), das die Haut straff hält und ihr die Fähigkeit gibt, sich zu dehnen und wieder zurückzuziehen.
verschiedene Kollagentypen im Körper
der Haut-Trockenmasse besteht aus Kollagen
dominanter Kollagentyp in Haut und Knochen
Kollagenabbau ab 25
Der natürliche Alterungsprozess
Ab dem 25. Lebensjahr beginnt die körpereigene Kollagenproduktion zu sinken — um etwa 1 bis 1,5 % pro Jahr. Bis zum 50. Lebensjahr hat der Körper bereits rund 25–30 % seines Kollagens verloren.
Dieser Prozess ist biologisch normal, wird aber durch äußere Faktoren wie UV-Strahlung, Rauchen, Zucker, Schlafmangel und Stress erheblich beschleunigt.
Sichtbare Auswirkungen
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Feine Linien und Falten durch Elastizitätsverlust der Haut
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Dünnere, empfindlichere Haut mit verlangsamter Wundheilung
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Gelenksteifigkeit und -beschwerden durch Knorpelabbau
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Verringerte Knochendichte — Kollagen macht ca. 90 % der organischen Knochenmatrix aus
Marine Kollagenpeptide
Bioverfügbarkeit und Wirkung
Marine Kollagenpeptide (aus Fischhaut gewonnen) zeichnen sich durch eine besonders hohe Bioverfügbarkeit aus. Durch die enzymatische Hydrolyse entstehen kurze Peptidketten mit einem niedrigen Molekulargewicht, die vom Darm effizient aufgenommen werden.
Studien zeigen, dass oral aufgenommene Kollagenpeptide als sogenannte „Signalpeptide" wirken: Sie erreichen die Dermis und stimulieren dort Fibroblasten — jene Zellen, die für die Neubildung von Kollagen, Elastin und Hyaluronsäure verantwortlich sind.
Hautelastizität
Meta-Analysen randomisierter kontrollierter Studien belegen eine signifikante Verbesserung der Hautelastizität nach 8–12 Wochen täglicher Einnahme von 2,5–10 g Kollagenpeptiden.
Hautfeuchtigkeit
Die Stimulation der Hyaluronsäure-Produktion durch Kollagenpeptide führt zu einer messbaren Zunahme der Hauthydratation — ein zentraler Faktor für ein glattes, jugendliches Hautbild.
Mehr als nur Supplements
Kollagenpeptide können die körpereigene Produktion unterstützen — doch echte Hautgesundheit entsteht durch ein Zusammenspiel mehrerer Faktoren.
Ernährung
Vitamin C ist essenziell für die Kollagensynthese. Auch Zink, Kupfer und schwefelhaltige Aminosäuren spielen eine wichtige Rolle.
Hydration
Ausreichende Flüssigkeitszufuhr ist die Basis für eine elastische, pralle Haut. Wasser transportiert Nährstoffe zu den Hautzellen.
UV-Schutz
UV-Strahlung ist der größte externe Beschleuniger des Kollagenabbaus. Täglicher Sonnenschutz ist daher unverzichtbar.
Schlaf & Stress
Im Tiefschlaf produziert der Körper Wachstumshormone, die die Geweberegeneration fördern. Chronischer Stress erhöht Cortisol, das Kollagen abbaut.
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